Das im Jahr 1978 erbaute und 1984 erweiterte Verwaltungsgebäude mit angrenzender Produktionshalle, wird in verschiedenen Bauabschnitten baulich und technisch umgestaltet. Über diese Maßnahmen wird ein zeitgemäßes und mitarbeiterfreundliches Arbeitsumfeld geschaffen.

Die Planung umfasst die Sanierung der Fassade, wie auch den Umbau und die Neugestaltung des Innenraumes und der Außenanlagen. Alle Maßnahmen werden im laufenden Betrieb über einen Zeitraum von ca. sieben Jahren durchgeführt.

Bauabschnitt 1
Fertigstellung 2017
Außenanlagen + Fassadensanierung Süd-West-Ost. Teil-Umbau und Modernisierung Eingangsbereich, Sanitärräume und Verbindungsflur im Erdgeschoss

Bauabschnitt 2
Fertigstellung 2019

Fassadensanierung Nord + Optimierung Hintereingang

Bauabschnitt 3
In Planung

Innenraum: Umbau + Modernisierung Besprechungszone im Obergeschoss

Bauabschnitt 4
Innenraum: Umbau + Modernisierung der Büros im Erd- und Obergeschoss

In der ersten Bauphase wurde die Asphalt-Fläche des Parkplatzes komplett entfernt, die sehr schräge Oberfläche weitgehend begradigt und mit einer versickerungsfähigen Pflasterung ausgetauscht. Während der Tiefbauarbeiten, konnten die baulichen Mängel an der erdberührenden Außenwand beseitigt werden. Die neue Begrünung des Fassadenstreifens entlang der Südseitigen Fassaden sorgt nun für Auflockerung. Zugunsten einer Grünzone mit Bepflanzung und Außenmöbeln, wurde auf eine Parkmöglichkeit verzichtet und damit ein attraktiver Außenraum und ein Mehrwert für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geschaffen.

Die zweiflügeligen Bestandsfenster wurden durch neue, dreiteilige Fenster ersetzt; die kleineren Flügel ermöglichen nun auch das Öffnen in den Arbeitsbereich.

Betritt man den modernen und offenen Empfangsbereich mit Lounge, werden Besucher über eine Multimedia-Fläche persönlich begrüßt. Bewusst offen gestaltet kann dieser multifunktionale Bereich den Mitarbeitenden als informeller Meeting-Room für ad hoc-Gespräche, Vertreter*innen für eine kurze Produkt-Präsentation oder auch Lieferanten für eine schnelle Unterschrift dienen.

Die direkt anschließende Öffnung der Teeküche in den Flurbereich bietet Rückzug, aber auch Raum zum Austausch in entspannter Atmosphäre. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt der Bedarf nach einer Empfangstheke bestehen, ist der Bereich bereits technisch dafür vorgerüstet. Die farbliche Implementierung der Corporate Identity hat in allen Bereichen im Außen- und Innenraum Einzug gefunden.

In den nächsten Jahren plant KIGA KUNSTSTOFFTECHNIK GmbH weitere Maßnahmen durchzuführen. Nach und nach wird das in die Jahre gekommene Bestandsgebäude auf diese Weise in eine zeitgemäße, kreative und mitarbeiterfreundliche Arbeitsumwelt umgestaltet werden.

 

 

  • Projektort

    Wilnsdorf/ NRW

  • Projektjahr

    Planungsbeginn 2016 __ Fertigstellung 2017 + 2019

  • Leistungsphasen nach HOAI

    1-8 __ Sonderleistungen: Elektro-, Licht-, Sanitär-, Außenanlagenplanung

  • Größe

    110 qm

  • Projektbeteiligte

    Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Neeb __Außenanlagen: Häßner & Klein Gbr __Tiefbau: Otto Schneider GmbH __Rohbau: Schade Bauunternehmung __Fassaden-/Maler-/Boden: Becker Malerbetrieb GmbH __Sanitär: Hegner-Sani GmbH __Elektro: Steuber Elektrotechnik GmbH __Schlosser: Metalldesign Heide & Blöcher __Abdichtung: Büdenbender Dachtechnik GmbH __Fenster: Gayko Fenster- und Fassadentechnik GmbH, Günter Klaas Fensterbau GmbH __Fliesen und Steinmetz: Firma Werthebach __Möbel: Möbel Leber GmbH & Co. KG __Tischlerei: Lothar Zimmermann __Fotos: Morgenthal Fotografie